{"id":622,"date":"2016-08-30T08:52:50","date_gmt":"2016-08-30T08:52:50","guid":{"rendered":"http:\/\/neurokultur.ch\/?page_id=622"},"modified":"2018-03-11T17:34:08","modified_gmt":"2018-03-11T17:34:08","slug":"wir","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neurokultur.ch\/?page_id=622","title":{"rendered":"Wir"},"content":{"rendered":"<p><strong>Liselotte Rittmeyer<\/strong><\/p>\n<p>Nichtsahnend, dass ich ewig im Toggenburg bleiben w\u00fcrde, kam ich im November 73 nach der <em>Ergotherapie<\/em>-Ausbildung nach Wattwil. Als Bernerin h\u00f6rte f\u00fcr mich die Schweiz in Rapperswil auf!<\/p>\n<p>In der Therapiestelle f\u00fcr Kinder mit cerebralen Bewegungsst\u00f6rungen konnte ich die Ergotherapie aufbauen. Im Vordergrund stand immer die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Die verschiedenen intensiven Fortbildungen brachten mich mit den verschiedensten Fachleuten \u2013 auch aus dem Ausland \u2013 in Kontakt (<em>Bobath-Kurse<\/em>, <em>Alternative Kommunikation<\/em>, <em>Neurofeedback<\/em>, etc.).<\/p>\n<p>In meiner eigenen Praxis seit 1989 konnte ich meinen pers\u00f6nlichen Therapiestil weiter entwickeln und mir neue Ans\u00e4tze aneignen.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Fachfrau Metie Dirks aus Holland f\u00fchrte ich Seminare in Alternativer Kommunikation f\u00fcr Eltern und Fachleute durch. Diese Pionierarbeit brachte viele Kinder und junge Erwachsene ohne Lautsprache zur Kommunikation. Sp\u00e4ter kam die intensive Zusammenarbeit mit Dr. <em>Fritz Janssen<\/em>, Verhaltenstherapeut aus Deutschland, dazu. Die Organisation von ca. 25 Elternseminaren und unz\u00e4hligen Fachvortr\u00e4gen (in der HSG mit \u00fcber 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern) waren ein Highlight.<\/p>\n<p>Die vielen, sehr positiven R\u00fcckmeldungen und auch sp\u00e4teren Begegnungen mit ehemaligen Therapiekindern waren und sind ein Anstoss, meine Arbeit mit kleinem Pensum auch nach der Pensionierung weiterzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Vor 14 Jahren kam Neurofeedback dazu. Die Begegnung und regelm\u00e4ssigen Kontakte mit dem Entwickler von Cygnet er\u00f6ffneten mir eine neue Dimension. Der Erfahrungsaustausch mit Siegfried Othmer in unserem Haus und in Los Angeles best\u00e4rkt uns in der \u00dcberzeugung, dass das Cygnet-System ein zukunftsweisender therapeutischer Ansatz ist. Seit bald vier Jahren verbinden mein Mann und ich die beiden spannenden Gebiete Neurowissenschaft und Kultur miteinander.<\/p>\n<p>Schon als Primarsch\u00fclerin verbrachte ich einen Grossteil meiner Freizeit in der benachbarten T\u00f6pferei und kam so fr\u00fch in Kontakt mit einem traditionellen Kunsthandwerk. Damit wurde die Leidenschaft f\u00fcr jegliche <em>kunsthandwerklichen T\u00e4tigkeiten<\/em> geweckt.<\/p>\n<p>Nach wie vor ganz in der Praxis, konfrontiert mit allen Problemen, erlebe ich einen anregenden Arbeitsalltag, gew\u00fcrzt mit kulturellen Aktivit\u00e4ten in unserem Hause. Gestalten mit Ton in Sch\u00fclerworkshops, Projekte zum Thema Hundertwasser, Degustationen von Wein und K\u00e4se animiert von Musik und die Umsetzung von vielen weiteren Ideen stehen noch an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ren\u00e9 Bucher<\/strong><\/p>\n<p>Zu meiner grossen \u00dcberraschung und Freude durften viele meiner fr\u00fcheren T\u00e4tigkeiten und Interessen eine Wiederbelebung erfahren. Nie h\u00e4tte ich gedacht, dass vier Dekaden sp\u00e4ter meine Promotion in <em>Quantenchemie<\/em> an der ETH Z\u00fcrich den Zugang zur Neurofeedback-Methode, den Neurowissenschaften, der Psychologie und Diagnostik erleichtern w\u00fcrde. Die vier Fachbereiche lassen sich n\u00e4mlich in idealer Weise auf der Basis der <em>Synergetik<\/em> erschliessen. Die vom Quantenphysiker Professor Hermann Haken begr\u00fcndete Synergetik ist eine umfassende Selbstorganisationstheorie und ist hervorragend geeignet, beim Menschen dynamische Prozesse zu beschreiben, sei es auf biologisch-neuronaler, psychischer oder sozialer Ebene. Es ist diese Selbstorganisationstheorie, die letztlich der <em>Neurofeedback-Methode<\/em> nach Othmer zugrunde liegt und die meine Frau Liselotte Rittmeyer und ich in unserer gemeinsamen Praxis auf dem Hemberg anwenden.<\/p>\n<p>Die w\u00e4hrend zwanzig Jahren gewonnene Erfahrung als Entwickler und Unternehmer im Bereich der <em>elektrochemischen Sensorik<\/em> kann ich seit 2011 dem Hersteller unserer Neurofeedback-Systeme, BEE Medic, zur Verbesserung und Neuentwicklung ihrer EEG-Elektroden zur Verf\u00fcgung stellen. Drei Jahre <em>Psychologiestudium<\/em> (ohne Abschluss) an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, ebenda als Tutor die Durchf\u00fchrung von Kursen in <em>projektiver Psychodiagnostik<\/em>, den<em> Master in NLP<\/em> sowie einen <em>h\u00f6heren Lehramtsabschluss<\/em> sch\u00e4rften mir den Blick f\u00fcr die Dynamik der menschlichen Psyche. W\u00e4hrend neun Jahren unterrichtete ich an der Kantonsschule Enge neben Allgemeiner Chemie auch <em>Neurochemie<\/em>, welche die stoffliche Ebene neuronaler Prozesse beleuchtet. Nach der Pensionierung eignete ich mir das n\u00f6tige Wissen in der Anwendung der Neurofeedback-Methode nach Othmer in Fortgeschrittenenkursen von EEG Info\/BEE Medic in Berg (D) und in einem QEEG-Kurs von Professor Kropotow auf der Lenzerheide (CH) an. Dank gemeinsamen Forschungsprojekten mit der Firma BEE Medic, diversen Weiterbildungskursen im Bereich Psychologie und Therapie und last but not least dem Erfahrungsaustausch mit meiner Frau Liselotte Rittmeyer konnte ich meine Kenntnisse vertiefen und festigen. Ihr ist es auch zu verdanken, dass wir heute im sch\u00f6nen Toggenburg wohnen, ich mit der Firma BEE Medic in Kontakt stehe und Jugendlichen und Erwachsenen mittels Neurofeedback helfen kann, im Leben besser Tritt zu fassen. Ein besonderer H\u00f6hepunkt waren die Zertifizierungslehrg\u00e4nge von Professor Schiepek &#8222;Synergetisches Prozessmanagement unter Anwendung des Synergetischen Navigationssystems auf der Grundlage von Synergetik, Chaostheorie und Complexity Science&#8220; im Jahr 2017 in Salzburg. Mit dieser computerunterst\u00fctzten sophistischen Methode l\u00e4sst sich in engem Informationsaustausch mit dem Klienten die Dynamik eines Therapieprozessen verfolgen, Denk-, Emotions- und Verhaltensmuster identifizieren und bis zu einem gewissen Grade auch prognostizieren (siehe unter <a href=\"http:\/\/neurokultur.ch\/?page_id=620\"><em>Neuro-\/Biofeedback<\/em><\/a>).<\/p>\n<p>Meine kulturellen Aktivit\u00e4ten und Interessen seit meiner Jugend kommen mir heute ebenfalls zugute. Kurse in der <em>Gravur-Technik<\/em>, <em>Zeichnen und Malen<\/em> an der Hochschule f\u00fcr Gestaltung, Flamenco auf der <em>Gitarre<\/em>, Toggenburger und irische Volksmusik auf der <em>Halszither<\/em>, Einsatz f\u00fcr <em>Ortsbild- und Landschaftsschutz, Umbau <\/em>zweier Liegenschaften aus der Mitte des 19. Jahrhunderts trugen dazu bei, meine \u00e4sthetische Wahrnehmung zu schulen. Alle oben erw\u00e4hnten Aktivit\u00e4ten finden nun ihren Niederschlag in unserem Angebot <em>\u201eNeuro-\/Biofeedback und Kultur\u201c<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2549\" data-permalink=\"https:\/\/neurokultur.ch\/?attachment_id=2549\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3264,2448\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 4S&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1365711952&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.28&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"IMG_0031\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?fit=584%2C438&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2549\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?w=1168 1168w, https:\/\/i0.wp.com\/neurokultur.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/IMG_0031.jpg?w=1752 1752w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liselotte Rittmeyer Nichtsahnend, dass ich ewig im Toggenburg bleiben w\u00fcrde, kam ich im November 73 nach der Ergotherapie-Ausbildung nach Wattwil. 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